1. Registrierung und Auswahl der Zertifizierungsstelle
Der Zertifizierungsprozess beginnt mit Ihrer Registrierung bei ISCC und der Auswahl von uns als Zertifizierungsstelle. Im Rahmen eines Zertifizierungsvertrages wird der zeitliche und inhaltliche Rahmen der Zertifizierung festgelegt.
2. Projektbesprechung
Klärung offener Fragen und Festlegung der nächsten Schritte, gegebenenfalls findet die Projektbesprechung vor Ort statt.
3. Zertifizierungsaudit vor Ort
Dokumentenprüfung sowie Überprüfung Ihres ISCC EU Systems und der Umsetzung Ihrer dokumentierten Aussagen im Tagesgeschäft.
4. ISCC EU Auditbericht und Zertifikat
Nach erfolgreichem Abschluss des Audits erhalten Sie Ihren Auditbericht und Ihr ISCC EU Zertifikat. Wichtig: Sollte Ihr Unternehmen wesentliche Kriterien des ISCC EU Standards nicht erfüllen, müssen innerhalb von 40 Tagen Korrekturmaßnahmen umgesetzt und vom Auditor bzw. Auditorin überprüft werden.
5. Überwachungsaudit (Surveillance Audit)
Verpflichtende Überwachungsaudits müssen von der Zertifizierungsstelle sechs Monate nach der ersten (initialen) Zertifizierung eines Wirtschaftsakteurs in einer Hochrisiko-Lieferkette durchgeführt werden. Ein hohes Risiko besteht für Wirtschaftsakteure, die Materialien sammeln, verarbeiten, lagern oder handeln, die in einzelnen EU-Mitgliedstaaten für zusätzliche Anreize (z. B. sog. double counting) in Frage kommen, wie Abfälle, Rückstände oder daraus hergestellte Produkte.
6. Jährliches Audit
Die ISCC- Zertifikate sind zwölf Monate gültig, daher ist mindestens nach Ablauf dieser Zeit ein Rezertifizierungsaudit erforderlich. Die Audits sollten so geplant werden, dass keine Lücke zwischen zwei Zertifikaten entsteht.