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KRITIS-Betreiber auf gutem Level, doch massive Bedrohungslage

KRITIS-Betreiber auf gutem Level, doch massive Bedrohungslage

19 Jun 2018

"Wir beobachten immer mehr IT-Sicherheitsvorfälle, die in immer kürzeren Abständen auftreten und eine neue Qualität aufweisen“, sagt BSI-Präsident Arne Schönbohm im Umfeld der CeBIT 2018. Mit der umfassenden Digitalisierung sämtlicher Arbeits- und Lebensbereiche stellt der BSI-Präsident eine akute und breite Gefährdungslage fest. So zielten Angriffe vor allem verstärkt auf die Grundpfeiler gängiger IT-Sicherheitsarchitekturen wie Update-Mechanismen, Prozessoren und Verschlüsselungstechnologien.

KRITS-Betreiber auf gutem Level, doch massive Bedrohungslage 

Mit Blick auf die Sektoren mit kritischen Infrastrukturen, die seit Anfang Mai 2018 dem BSI einen Mindestschutz an IT-Sicherheit nachweisen müssen, melden Energieversorger derzeit keine Hinweise auf erfolgreiche Zugriffe auf Produktions- oder Steuerungsnetzwerke. „Dass bislang keine kritischen Netzwerke infiltriert werden konnten, zeigt, dass das IT-Sicherheitsniveau der deutschen KRITIS-Betreiber zwar auf einem guten Level ist“, heiß es beim BSI.

Allerdings seien deutsche Unternehmen aus der Energiewirtschaft in den vergangenen Monaten verstärkt großangelegten weltweiten Cyber-Angriffen ausgesetzt. Und Angreifer hätten in einigen Fällen mit unterschiedlichen Methoden in Büro-Netzwerke der Unternehmen eindringen können, um von dort möglicherweise weitere, tiefergehende Angriffe vorzubereiten.

Die Tatsache, dass Zugriffe auf Büro-Netzwerke im Energiesektor gemeldet wurden, ist für das BSI ein deutliches Warnsignal an alle Unternehmen, ihre Computersysteme noch besser zu schützen. Aufgrund ihrer Schlüsselstellung im Gemeinwesen ist die Lage in der Energiewirtschaft besonders brisant: Ein großflächiger IT-Ausfall in der Energiebranche hätte unmittelbar beträchtliche Auswirkungen auf die eng vernetzten KRITIS-Sektoren wie IT und TK, Gesundheit, Transport und Logistik. Somit besteht für das BSI weiterhin die Gefahr, dass kritische Systeme unterwandert werden.

Hier gehts zur BSI-Pressemeldung, 13.06.2018: Cyber-Angriffe auf deutsche Energieversorger

 

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