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Die neue ISO 9001:2015 nach mehr als einem halben Jahr in der Praxis - Erste Erfahrungen

Die neue ISO 9001:2015 nach mehr als einem halben Jahr in der Praxis - Erste Erfahrungen

06 Apr 2016

Grundsätzlich sind die Änderungen sowohl bei uns als auch bei unseren Kunden sehr positiv angekommen. Natürlich haben auch wir eine Weile gebraucht und uns mit den Änderungen im letzten Jahr sehr stark beschäftigt. Gerne möchten wir Ihnen heute ein paar Erfahrungen aus dem letzten halben Jahr mitteilen und Ihnen eine Hilfestellung für Ihre eigene Umstellung oder Weiterentwicklung im Umgang mit der ISO 9001:2015 geben.

Insbesondere Firmen, die ein integriertes Managementsystem haben,

schätzen die neue High-Level-Struktur. Die Harmonisierung der einzelnen Punkte über die verschiedenen Normen wie ISO 9001 und ISO 14001 hat sich in der Praxis als deutlich übersichtlicher und logischer in der Bearbeitung erwiesen. Andere Normen werden folgen, so dass die meisten gängigen Normen sich an eine einzige Struktur halten werden.

Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass nicht zwingend mehr ein Handbuch zu führen ist. Den Unternehmen eröffnet dies neue innovative Wege zu gehen. Sie dürfen nun auch Videos, Infografiken und andere Medien wählen, um Ihre Verfahrens- und Arbeitsanweisungen in die Belegschaft zu tragen. Gerade für internationale Firmen mit mehreren Sprachen bieten sich diese neuen Wege an, denn Bilder funktionieren in allen Sprachen.

 

Die neuen Normenabschnitte im Einzelnen (Ausschnitte)

4. Kontext der Organisation

4.1. Verstehen der Organisation und ihres Kontextes

Hier bietet es sich an zu überlegen, was gerade Ziele, Anforderungen oder Änderungen im Umfeld des Unternehmens sind. Diese Themen sollten Sie bestimmen, überwachen und überprüfen. Wenn sich beispielsweise für Ihre Leistungen die gesetzlichen Vorgaben ändern, sollte sich dies sowohl als externes Thema wie auch internes Thema in Ihrem QMS widerspiegeln.

Extern: z.B. Gesetze, Technologien, Wettbewerber, Märkte, Kulturen sowie das kulturelle, soziale und wirtschaftliche Umfeld jeweils international, national, regional oder lokal.

Intern: z.B. Werte, Kulturen, Wissen und Leistungsfähigkeit.

4.2. Verstehen der Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien

Die Anforderung ist erst einmal, die interessierten Parteien zu bestimmen, die für Ihr Unternehmen relevant sind. Dies können zum Beispiel Kunden, Mitarbeiter, Eigentümer, Banken, Lieferanten Verbände, etc. sein. Der nächste Schritt wäre, zu bestimmen welche Erfordernisse und Erwartungen diese Parteien haben. Zum Beispiel haben Mitarbeiter meist die Anforderungen einen sicheren Arbeitsplatz haben zu wollen. Dafür sollten Sie sich dann ein System überlegen, wie Sie die interessierten Parteien und deren Anforderungen überwachen.

6. Planung

6.1. Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen

Bei der Planung sind Risiken und Chancen berücksichtigt. Hier wird das Erreichen der fortlaufenden Verbesserung berücksichtigt, was nicht neu ist. Das Verhindern oder Reduzieren von unerwünschten Auswirkungen kann zum Beispiel bedeuten zu planen Nachwuchskräfte zu rekrutieren, wenn Ihre Belegschaft einen hohen Altersdurchschnitt erreicht hat. Außerdem sollten Sie die Sicherung der im QMS geplanten Ergebnisse betrachten.

Die dazugehörigen Maßnahmen hinsichtlich Risiken und Chancen sollten Sie planen. Hier gilt es darauf zu achten, dass diese angemessen zu ihren Auswirkungen auf die Produktkonformität sind. Sie sollten integriert in die betrieblichen Abläufe sein und auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

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