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Zulassung als anerkannter Träger nach AZAV

Zulassung als anerkannter Träger nach AZAV

 

 

Zertifizierung nach AZAV – Ihre anerkannte Trägerzulassung

Um die Chancen für eine erfolgreiche Integration von Arbeitssuchenden in den Arbeitsmarkt zu verbessern, setzt der Gesetzgeber auf zertifizierte Bildungsträger und Bildungsmaßnahmen zur beruflichen Eingliederung.
Mit der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung, kurz AZAV, wird die Anerkennung (Akkreditierung) und Zulassung (Zertifizierung) von Bildungsträgern und deren Bildungsangeboten sowie die Anerkennung von privaten Arbeitsvermittlern geregelt. Arbeitssuchende können bei ihnen ihre Bildungsgutscheine oder Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine (AVGS) von Arbeitsamt oder Jobcenter einlösen. Die AZAV löste am 6. April 2012 die bisherige Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) ab.

Unsere Experten bieten Ihnen als Bildungsträger oder Personalvermittler fachkundige Zertifizierungslösungen mit einem dreistufigen Zulassungsverfahren nach AZAV. Dafür zertifizieren wir Sie als Träger und bei Bedarf auch Ihre Maßnahmen. Sie können die AZAV-Zertifizierung separat oder auch in Kombination mit einer ISO 9001 Zertifizierung erhalten.

Als Anbieter arbeitsmarktpolitischer Dienstleistungen erbringen Sie der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit unserer Zertifizierung nach AZAV den neutralen Nachweis, dass Sie alle Anforderungen des SGB III und der AZAV erfüllen. Wir bieten Ihnen dafür die passenden Zertifizierungen aus einer Hand, auch in Kombination mit anderen Standards.

Sie möchten sich nach AZAV zertifizieren lassen, um sich von anderen Bildungsträgern und Arbeitsvermittlern zu differenzieren? Kontaktieren Sie uns jetzt! 

 

Zulassungsverfahren nach AZAV in nur drei Stufen

Die Anforderungen der AZAV werden durch die Empfehlungen des Beirats nach § 182 SGB III und die Umsetzungshinweise nach § 6 Abs. 2 AZAV der Bundesagentur für Arbeit konkretisiert und sind verbindlich. Im § 2 der AZAV werden insbesondere die Leistungsfähigkeit der Träger und das System zur Sicherung der Qualität festgelegt.

Sie erhalten Ihre Trägerzulassung und die Zulassung von Maßnahmen durch unsere Experten in drei Stufen. Die Zulassung kann für längstens fünf Jahre erteilt werden.

Dreistufiges Zulassungsverfahren nach AZAV

Stufe 1 – Trägerzulassung
Die Trägerzulassung ist für alle Träger verpflichtend und umfasst eine Dokumentenprüfung sowie ein anschließendes Vor-Ort-Audit. Dafür werden Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, personelle und fachliche Eignung, ein Qualitätssicherungssystem sowie angemessene Vertragsbedingungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorausgesetzt.

Stufe 2 – Maßnahmenzulassung
In der Regel handelt es sich bei der Maßnahmenzulassung um eine Dokumentenprüfung der Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, die mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein gefördert werden. Eine Ausnahme bilden hier die Träger einer privaten Arbeitsvermittlung.
Für die Zulassung wird das Maßnahmenkonzept auf Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und angemessene Teilnahmebedingungen geprüft.

Stufe 3 – Ergänzende Maßnahmen zur Weiterbildung
Für die Trägerzulassung müssen die speziellen für die jeweilige Maßnahme geltenden Anforderungen nachgewiesen werden.

 

Voraussetzungen zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen gemäß AZAV

 

Erfahren Sie jetzt mehr über unsere neutralen und maßgeschneiderten Angebote für Ihre AZAV-Zertifizierung!

 

Differenzierung zu Wettbewerbern durch zertifizierte Bildungsmaßnahmen nach AZAV

Mit einer Zertifizierung nach AZAV erbringen Sie den neutralen Nachweis, dass Sie mit Ihren Bildungsangeboten und Weiterbildungsmaßnahmen die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Damit sind Sie in der Lage, entsprechend Ihrer Zulassung Aktivierungs- und Bildungsgutscheine einzulösen. Das bietet Ihnen einen klaren Wettbewerbsvorteil. Darüber hinaus können Sie an Ausschreibungen der Bundesagentur für Arbeit teilnehmen.

 

Ihr kompetenter Partner für Ihre AZAV-Zertifizierung

Unsere erfahrenen Experten bieten Ihnen Zertifikationslösungen nach Maß. Als fachkundige Stelle, die durch die Bundesagentur für Arbeit akkreditiert ist, können wir Sie flexibel bei allen erforderlichen Zulassungen unterstützen: Trägerzulassung AZAV in Verbindung mit ISO 9001 sowie bei weiteren Kombinationen der AZAV mit anderen Standards, wie beispielsweise ISO 14001, MAAS-BGW oder HACCP. Sie erhalten durch uns die Zulassung von beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen nach §§ 81ff SGB III oder auch von Maßnahmen der Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 SGB III.

 

Sie haben noch weitere Fragen zu Ihrer Trägerzertifizierung nach AZAV? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit unseren Experten!

 

FAQ – Zertifizierung nach AZAV 

Sie möchten die Anforderungen der AZAV erfüllen, um Ihre Trägerzulassung und die Zertifizierung Ihrer Maßnahmen zu erhalten? Wir haben für Sie die häufigsten Fragen und Antworten über die AZAV zusammengestellt.

Die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) löste im April 2012 die bisherige Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) ab. Sie beinhaltet die Voraussetzungen für die Zulassung von Trägern und Maßnahmen zur Arbeitsförderung nach SGB III – §443 „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ und SGB II.

Mit der Zulassung von Trägern und Maßnahmen werden einheitliche qualitative Mindeststandards für Prüf- und Zulassungsverfahren gesichert. Durch diese Qualitätssteigerung soll die Leistungsfähigkeit und Effizienz des arbeitsmarktpolitischen Fördersystems nachhaltig verbessert werden.

Alle Träger, die Maßnahmen zur Arbeitsförderungen durchführen, benötigen eine Zulassung nach AZAV. Auch für die Maßnahmen, die mit einem Bildungs-, Aktivierungs- oder Vermittlungsgutschein gefördert werden, ist eine entsprechende Zertifizierung erforderlich.
Arbeitsvermittler, die Ihre Leistungen über Vermittlungsgutscheine abrechnen möchten, müssen ebenfalls über eine Zulassung verfügen.

  • Wettbewerbsvorteil durch Abgrenzung zu Unternehmen ohne Zertifizierung
  • Dokumentierter Qualitätsnachweis
  • Strukturierte Prozesse und bessere Transparenz
  • Aufwertung des Unternehmensimages

Das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen will damit einen einheitlichen Mindeststand der Arbeitsmarktdienstleistungen sicherstellen sowie die Transparenz verbessern. 

Als Träger müssen Sie Ihre Zuverlässigkeit und (insbesondere die finanzielle und fachliche) Leistungsfähigkeit nachweisen. Sowie Ihre Fähigkeit, Teilnehmer kompetent und entsprechend des aktuellen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes zu unterstützen.
Des Weiteren verfügen Sie über Nachweise der Aus- und Fortbildung sowie der Berufserfahrung Ihrer Lehr- und Fachkräfte.

Die Maßnahme und seine Inhalte sollten entsprechend auf das Ziel, die Zielgruppe und die Dauer konzipiert sein. Dabei muss die Maßnahme aktuelle Entwicklungen am Arbeits- und Ausbildungsmarkt berücksichtigen.

Das Zulassungsverfahren nach AZAV ist dreistufig gegliedert.

 

Stufe 1 – Trägerzulassung
Bei der für alle Träger verpflichtenden Zulassung findet eine Dokumentenprüfung sowie ein abschließendes Vor-Ort-Audit statt. Es werden dafür Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, personelle und fachliche Eignung, ein Qualitätssicherungssystem sowie angemessene Vertragsbedingungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorausgesetzt.

Stufe 2 – Maßnahmenzulassung

In der Maßnahmenzulassung (in der Regel eine Dokumentenprüfung) wird geprüft, ob das Maßnahmenkonzept eine erfolgreiche Teilnahme zu erwarten lässt. Es wird dafür auf Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und angemessene Teilnahmebedingungen geprüft.

Stufe 3 – Ergänzende Maßnahmen zur Weiterbildung

Nachweis für ergänzende Anforderungen für spezielle Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung.

Eine Trägerzulassung gilt jeweils bis zu fünf Jahren. Die Zulassung für Maßnahmen gilt in der Regel drei bis längstens fünf Jahre.

Die AZAV hat die Unternehmen und deren Maßnahmen auf folgende Fachbereiche unterteilt:

  • Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW, §§ 81 ff. SGB III neu)
  • REHA-spezifische Maßnahmen nach SGB IX
  • Förderung der Berufswahl und Berufsausbildung (§§ 48 bis 80 SGB III neu)
  • Transferleistungen nach §§ 110/111 SGB III neu
  • Aktivierung und berufliche Eingliederung (§ 45 SGB III neu)
  • Erfolgsbezogen vergütete Arbeitsvermittlung

Bei der Trägerzulassung nach AZAV bietet sich eine Kombizertifizierung mit der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 an, da in der AZAV-Verordnung ohnehin ein System für Qualitätssicherung gefordert wird. Auch die Kombination mit anderen Standards, wie z.B. ISO 14001 für Umweltmanagement, HCCP oder MAAS-BGW ist empfehlenswert.

Sie haben noch weitere Fragen zu Ihrer AZAV-Zertifizierung als Träger oder für Ihre Maßnahmen? Kontaktieren Sie uns jetzt!


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